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Curcuma

Die Goldene Wurzel der Gesundheit

Curcumin, das aktive Hauptbestandteil von Kurkuma (Curcuma longa), wird nicht nur für seinen würzigen Geschmack in der Küche geschätzt, sondern auch für seine beeindruckenden gesundheitlichen Vorteile. Seit Jahrhunderten findet es Anwendung in der Ayurvedischen Medizin und traditionellen Erfahrungsmedizin zur Behandlung von Hautkrankheiten, Infektionen, Stress und Depressionen.

Wissenswertes

Kurkuma, auch als Gelbwurz oder Gelbwurzel bekannt, stammt ursprünglich aus Indien und Südostasien. Die Wurzel ist reich an Curcumin, einem hochpleiotropen Molekül, das vielfältige positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat.

Entzündungshemmer

Curcumin wirkt auf zahlreiche molekulare Ziele ein, die an Entzündungsprozessen beteiligt sind. Es beeinflusst Wachstumsfaktoren, Enzyme, Transkriptionsfaktoren und entzündliche Zytokine. Diese vielseitige Interaktion macht Curcumin zu einer Schlüsselkomponente im Umgang mit entzündlichen Prozessen und kann sogar programmierten Zelltod auslösen, um mutierte Zellen zu eliminieren.

Antioxidans

Die antioxidativen Eigenschaften von Curcumin zeigen schützende Effekte auf verschiedene Zelltypen, einschliesslich Herzzellen. Es reduziert oxidativen Stress und unterstützt die Aufrechterhaltung intakter mitochondrialer Funktionen, insbesondere während Ischämie-Reperfusion (I/R) bei Herzerkrankungen.

Entgifter

Curcumin fördert die Verdauung und unterstützt den Entgiftungsprozess der Leber. In einer Studie wurden die positiven Auswirkungen von Curcumin auf Dyspepsie-Symptome untersucht, wobei sich 87 % der behandelten Gruppe nach 7 Tagen verbesserten, verglichen mit 53 % in der Placebo-Gruppe.

Mögliche Nebenwirkungen

Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Aufgrund der Vielfalt von Extraktarten und Zubereitungen ist es ratsam, sich an Studien-empfohlene Dosierungen zu orientieren. Dosierungen sollten anhand dieser Erfahrungen angepasst werden.

Quelle
Letztes Update: Januar 2024

  • Betül Kocaadam, & Nevin Şanlier. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26528921/. September 2017). Curcumin, an active component of turmeric (Curcuma longa), and its effects on health. PubMed.
  • Buch: Burgerstein Handbuch Nährstoffe 13. Auflage Ganesh Chandra Jagetia, & Bharat B. Aggarwal. (Januar 2007). „Spicing Up“ of the Immune System by Curcumin. Journal of Clinical Immunology.
  • Curcumin Research. (https://www.curcuminresearch.org/PDF/Jagetia%20GC-21)
  • Gibellini, L., Bianchini, E., De Biasi, S., Nasi, M., Cossarizza, A., & Pinti, M. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26167193/. Juni 2015). Natural Compounds Modulating Mitochondrial Functions. PubMed.
  • Jurenka, J. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19594223/. Juni 2009). Anti-inflammatory properties of curcumin, a major constituent of Curcuma longa: a review of preclinical and clinical research. PubMed.