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Jod

Ein Wesentliches Spurenelement für die Gesundheit

Jod ist ein essenzielles Spurenelement, das für die Funktion der Schilddrüse und die Produktion von Schilddrüsenhormonen unerlässlich ist. Es spielt eine entscheidende Rolle in verschiedenen Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper und ist für die Aufrechterhaltung einer optimalen Gesundheit von großer Bedeutung.

Wissenswertes

Funktion von Jod im Körper

Die Hauptfunktion von Jod im Körper liegt in der Synthese von Schilddrüsenhormonen – Triiodthyronin (T3) und Thyroxin (T4). Diese Hormone sind entscheidend für den Energiestoffwechsel, das Wachstum, die Entwicklung und die Regulation der Körpertemperatur.

Quellen von Jod

Jod kommt in unterschiedlichen Mengen in verschiedenen Lebensmitteln vor. Die wichtigsten natürlichen Quellen sind Meeresfrüchte, insbesondere Seefisch, Algen, Milchprodukte und jodiertes Speisesalz. Die Aufnahme von ausreichend Jod ist entscheidend, da es nicht vom Körper produziert werden kann.

Gesundheitliche Vorteile von Jod

  1. Schilddrüsengesundheit: Jodmangel kann zu Schilddrüsenerkrankungen wie Kropfbildung oder Hypothyreose führen. Eine ausreichende Jodzufuhr unterstützt die normale Funktion der Schilddrüse.
  2. Wachstum und Entwicklung: Besonders während der Schwangerschaft und in der Kindheit ist Jod für das Wachstum und die neurologische Entwicklung von grosser Bedeutung.
  3. Energiestoffwechsel: Schilddrüsenhormone, deren Produktion von Jod abhängt, beeinflussen den Energiestoffwechsel und tragen zur Regulierung des Gewichts bei.
  4. Immunsystem: Jod hat auch antioxidative Eigenschaften und kann das Immunsystem stärken.

Mögliche Nebenwirkungen

Während eine ausreichende Jodzufuhr entscheidend ist, sollte eine übermässige Aufnahme vermieden werden. Zu viel Jod kann zu Schilddrüsenproblemen führen, einschliesslich einer Überfunktion. Eine individuelle Beratung und die Vermeidung von übermässigem Jodkonsum sind daher wichtig.

Quelle
Letztes Update: Januar 2024

  • Zimmermann, M. B., & Boelaert, K. (2015). Iodine deficiency and thyroid disorders. The Lancet Diabetes & Endocrinology, 3(4), 286–295.