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L-Taurin

Schlüsselrolle bei Zellgesundheit und Leistungsfähigkeit

L-Taurin, eine Aminosäure, ist in verschiedenen Körperbereichen präsent, darunter das Gehirn, die Netzhaut und das Muskelgewebe. Die Aminosäure spielt eine entscheidende Rolle bei der Modulation der Kalziumkonzentration innerhalb der Zellen und bietet zytoprotektive Eigenschaften, die für Zellentwicklung und Überleben von grosser Bedeutung sind.

Wissenswertes

Mehrere Studien betonen die Rolle von Taurin bei der Überwindung von Insulinresistenz und neuroprotektiven Effekten, insbesondere im Gehirn. Es unterstützt die Gehirnentwicklung, verbessert die Regeneration und trägt zur besseren Verarbeitung von Reizen und Informationsfluten durch das Nervensystem bei. Taurin reduziert oxidativen Stress, indem es die Produktion reaktiver Sauerstoffspezies eindämmt.

Zusätzlich zeigt Taurin vielversprechende Ergebnisse bei der Reduzierung von Muskelermüdung und der Verbesserung sportlicher Leistungen.

Mögliche Nebenwirkungen

Ein Taurinmangel wird mit schweren gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht. Trotz seiner Sicherheit können hohe Dosen unerwünschte Wirkungen wie Übelkeit, Durchfall und Kopfschmerzen verursachen. Personen mit Nierenerkrankungen sollten Taurin nur nach Rücksprache mit einem Arzt einnehmen.

Quelle
Letztes Update: Januar 2024

  • Chaudhry S., Tandon B., Gupta A., Gupta A. (2018). „Taurine: A potential mediator for periodontal therapy.“ [Pubmed].
  • Gröber, Uwe. (2011). „Mikronährstoffe. Metabolic Tuning – Prävention – Therapie.“
  • Ripps, H., & Shen, W. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3501277/. November 2012). Review: Taurine: A “very essential” amino acid. PubMed. NIH: National Library of Medicine.